Über mich    Inhaltsverzeichnis   Home

Heinzelmännchens Wachparade, als Parodie der

Euromaskerade






Wie war´s  im Staate doch vordem,

mit Steuerzahlern so bequem –

man träumt in der Nacht,

noch eh´ man´s  gedacht,

 

von Steuern beim Trinken-

beim Schnarchen und Winken-

beim Lachen und Flüstern-

beim Küssen im Düstern.

 

Doch eh der Mensch dann aufgewacht,

ward die Steuer schon gemacht.

Die Politik erfand im nu,

manche Steuern prompt dazu-

sie grübelten und irgendwann,

für was der Mensch noch zahlen kann.

 

Für Hunde, die bellen-

Für Glocken, die schellen-

für den Mann, der uriniert-

für die Frau, die spioniert.

 

Doch eh die Zahler das vollbrachten,

die Zwerge neue Steuern machten.




Steuern für gesunde Luft-

Steuern für den Blumenduft-

Steuern für´s  Spazierngeh´n-

Steuern für das Wiederseh´n.

 

Doch eh der Zahler das erkennt,

der Boss die nächsten Steuern nennt.

 

Für Bewegung dann und wann-

für den Sex für Jedermann –

für das Geschrei vom Papagei-

für´s  Outfit und für´s  Konterfei.

Doch der Gelder nicht genug

Der Fiskus, ist besonders klug

 

Für Baby´s, die noch ungeboren-

für Kinder, die den Halt verloren,

für „Alte“, die noch Hilfe brauchen,

für Junge, die Zigaretten rauchen.

 

Doch in Gedanken ganz verloren

hat er was Neues auserkoren.

 

Erhöhung beim Friseur für Locken,

Erhöhung für die grauen Socken –

Erhöhung noch für Wurst und Brot.

Erhöhung auch für Grab und Tod

 

Doch eh´der Fiskus das bemerkt,

ihm Schlaf er sein Gewissen stärkt.

 

Ehrensold bringt ihn zur Ruh´,

„Er“  ist ein Mensch wie „Ich“  und  „Du“.